Smart City 2035

Smart Cities verheißen eine  Zukunft, in der städtische Abläufe vernetzt betrachtet und Energie- wie auch Nachhaltigkeitspotenziale effizient gehoben werden können. Damit sollen zahlreiche Bereiche kommunalen Handelns integriert werden.Welche entscheidenden Hebel können Smart-City-Ansätze bieten, um die Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen zu optimieren? Welche datengestützten Systeme die Wirksamkeit von Maßnahmen erhöhen? Wie können Prozesse beschleunigt und integriert werden?Das Webinar nimmt die Schnittstellen der Digitalisierung zu Klimaschutz und Energiewende in den Blick. Anhand von Praxisbeispielen diskutieren wir mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft über die Herausforderungen im Umgang mit Smart-City-Ansätzen im kommunalen Kontext,  von Data Governance über Open Data bis hin zu Open-Source-Lösungen.Input
Theresa Hohmann, Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities Difu

Diskussion
Kim Svenia Strupp, Projektmanagerin Smarte KielRegion GmbH, Kiel
Guido Wiens, Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, Paderborn
Dr. Beate Ginzel, Leiterin des Referats Digitale Stadt, Leipzig (angefragt)

Moderation
Hanna Gersmann, die Korrespondenten
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Strategische Wärmeplanung und -kommunikation

Der deutsche Bundestag wird ein Wärmeplanungsgesetz (WPG) verabschieden, das zum 1. Januar 2024 in Kraft tritt. Darin werden zeitlich gestaffelt alle Kommunen verpflichtet, bis 2028 eine Wärmeplanung für ihr Gemeindegebiet durchzuführen – Großstädte sogar bis 2026. Das ist eine erhebliche personelle und finanzielle Herausforderung für alle Kommunen. Die Wärmeplanung wird der Austauschpflicht für Heizungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschaltet.

Wärmeplanung ist weit mehr als ein Wärmekataster zu erstellen. Es kommt darauf an, alle wesentlichen Akteur*innen der Umsetzung an Bord zu holen und die Wärmewende als insgesamt positives Gemeinschaftswerk aller zu kommunizieren.
 

Wie gehen Kommunen ihre Wärmeplanung strategisch am besten an? Explizit werden verschiedene Hemmnisse der Wärmewende erläutert und wie diese in der Wärmeplanung adressiert werden können. An guten Beispielen werden erfolgreiche Vorgehensweisen der Identifikation zukünftiger Fernwärmegebiete und zur Kommunikation der Wärmeplanung vorgestellt.

Der Grundkurs richtet sich an Kommunalpolitiker*innen, Kommunalverwaltungen, Planungsbüros, an die kommunale Energie- und Wohnungswirtschaft sowie an klimapolitisch Aktive in Initiativen und Verbänden. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, eigene Fragestellungen aus ihren Kommunen einzubringen.
 

Mit:

  • Raphael Gruseck, Projektleiter Wärmewende, Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V.


Moderation: Sabine Drewes, Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Mitschnitte der vergangenen Veranstaltungen sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite Wärmewende.

Information:
Anke Bremer
Projektbearbeiterin Referat Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
E bremer@boell.de
T 030-28534-240


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Kulturführer

Gemeinsam über ein nachhaltiges Tourismuskonzept nachdenken auf Basis des Kulturführers.

FORUM MV – Jahreskonferenz 2023

Die Menschen in den ländlichen Räumen von Mecklenburg-Vorpommern werden durch den notwendigen Transformationsprozess der Energiewende vor große Herausforderungen gestellt, besonders durch den enormen Druck auf die gewohnten Landschaftsbilder bei der Errichtung großer Wind- und Solarparks. Aber auch die rasant steigenden Energiepreise und die Frage nach der gerechten Verteilung von Lasten und Erlösen, belasten die Bürger und Kommunen zunehmend.

Gibt es nur Schreckensszenarien oder gibt es auch Chancen, die das Leben in den ländlichen Räumen lebenswerter, vielleicht auch attraktiver und damit anziehender macht? Die Jahreskonferenz 2023 des FORUM MV befasst sich mit den Chancen die für die Bürgerinnen und Bürger mit einer Umstellung auf erneuerbare Energien entstehen.

Christoph Dahlberg – Ein exklusives Konzert im besonderen Rahmen

CHRISTOPH DAHLBERG – Blackforms

Bewegung, Veränderung, ständige Transformation: Omnipotente Motive, die sich seit jeher durch das interdisziplinäre Werk von Christoph Dahlberg ziehen. Ob als bildender Künstler mal fließende, mal schroffe Formen aus Bronze und Stahl kreierend, oder als Musiker, Producer und Performer multimediale Soundwelten zwischen Ambient, Industrial und Electronica erschaffend.

Auf seinem zweiten Studioalbum Blackforms begibt sich der 40-Jährige nun auf einen atmosphärischen Selbsterfahrungstrip, der aus der Dunkelheit durchs Licht führt und schließlich im universellen Nichts endet.

Karten per Onlineticketverkauf sowie an der Tageskasse
Karten reservierbar per E-Mail
p.P. 25,- € inkl. einer Auswahl an Spezialitäten der saisonal regionalen Küche des Karnitzer Gartenlokals

Kommunale Strategien gegen Flächenverbrauch

In Deutschland werden täglich 55 Hektar als Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Vom Ziel, diesen Flächenverbrauch bis zum Jahr 2030 auf 30 Hektar am Tag zu reduzieren, ist die Bundesrepublik noch weit entfernt. Der Flächenfraß verstärkt die Klimakrise gleich mehrfach, die damit einhergehende Versiegelung der Böden erschwert die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Vor dem Hintergrund der drohenden Klimakatastrophe sollte eine weitere Flächenversiegelung vermieden werden.

Die Kommunen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Insbesondere kleine Kommunen erhoffen sich durch die Ausweisung neuer Baugebiete eine Zunahme der Bevölkerung und höhere Steuereinnahmen. In größeren Städten schrumpfen hingegen die Potenziale zur Innenentwicklung, während der Druck auf die verfügbaren Flächen die Bodenpreise in die Höhe treibt und auch dort das Stadtgrün zerstört.

Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutieren wir u.a.: Wie können Kommunen ihre Innenbereiche flächensparend entwickeln? Welche tatsächlichen Vorteile hat die Neuausweisung von Baugebieten für die Kommunen? Welche Instrumente stehen für eine nachhaltige Flächennutzung und Klimaanpassung zur Verfügung?

Input:
Thomas Preuß, Teamleiter Ressourcen und Immissionsschutz, Difu

Diskussion:
Leandra Praetzel, umwelt- und klimaschutzpolitische Sprecherin, Fraktion Bündnis 90/Grüne im Rat der Stadt Münster
Tanja Dornieden, Büro KoKo, ehem. Projektkoordinatorin „Umbau statt Zuwachs2“ im Weserbergland
Andreas Breitner*, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., Hamburg
*angefragt

Moderation: Hanna Gersmann, die Korrespondenten

Projektschmiede

Projektschmiede, bei der wir gemeinsam Projekte für die Region entwickeln. In dieser Projektschmiede gehen wir auf Projekte in der Landnutzung ein.

Webinar: Wiederverwendung und Recycling beim Bau – Rahmenbedingungen und gute Beispiele

Die Bauwirtschaft ist der größte Produzent von Abfall überhaupt. Neben dem Bodenaushub und Straßenaufbruch fallen pro Jahr in Deutschland u.a. rund 60 Mill. Tonnen Bauschutt und 14 Mill. Tonnen Baustellenabfälle an. Nur ein kleiner Teil davon wird bisher für eine höherwertige Nutzung eingesetzt. Wenn wir den gewaltigen Ressourcenverbrauch durch immer neue Bauwerke reduzieren wollen, müssen wir das Bauen neu denken.
Auch auf der kommunalen Ebene bestehen dafür Handlungsmöglichkeiten. Wir möchten uns in dem Webinar über mögliche Ansatzpunkte und Beispiele guter Praxis austauschen.
Dazu schauen wir insbesondere auf folgende Aspekte:
• Kreislauffähige Baukonstruktionen, Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und Recyclaten im Bau – Welche Vorgaben sind im Rahmen von Ausschreibungen möglich?
• Wiedernutzung ausgebauter Bauteile – Wie kann eine lokale Bauteilbörse effektiv betrieben werden?
• Erfahrungsaustausch der Praktiker aus Bauwirtschaft, Planung, Forschung und Verwaltung vor Ort – Welche Vorgehensweisen sind effektiv und können verstetigt werden?
• Experimentierräume und Modellprojekte – Wie gelingt der Erfahrungstransfer?

Input: N.N.
Moderation: Ralf Elsässer, Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V.

28.09.2023 14-16 Uhr, online über Zoom

1. „Bollewicker Zukunftsforum“ zu ENERGIE

Für private Haushalte gibt es viele Angebote, um das Heft des Handelns bei der Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Doch die Vielzahl an Angeboten sind oft schwer verständlich und bergen manche Fallstricke. Daher lädt die Gemeinde Bollewick zu seinem 1. Bollewicker Zukunftsforum
mit dem Thema ENERGIE ein. Es sollen folgende 3 Ziele erreicht werden:

  • Das Thema Energie aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten
  • Inspiration und vertiefte Einblicke zum Thema erneuerbare Energie
  • Ideen finden, wie Energie-Netzwerke mit positiven Wirkungen für MV
    geschaffen werden können